Stoppt die Hetze! Solidarität mit jungen Personen in der DFG-VK

Junge Mitglieder unseres Verbandes sind einem absolut unzumutbaren Maß an übler Nachrede, Mobbing und sonstigen Feindseligkeiten ausgesetzt, ohne dass die Gremien der DFG-VK dem auch nur ansatzweise angemessen entgegentreten würden. Aktuelles Beispiel: Marion Küpker, „Internationale Koordination für die Abschaffung von Atomwaffen“, erhebt unwahre rufmörderische Behauptungen gegen ein junges Mitglied unseres Landesverbandes. So darf es in der DFG-VK nicht weitergehen! Unser Verband muss seiner Fürsorgepflicht endlich nachkommen. Deshalb empfehlen wir der betroffenen jungen Person ein juristisches Vorgehen zu prüfen.

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Prominente Stimmen gegen Friedensquerfront am 3.10.

Angesichts des offenen Streits in der Friedensbewegung um die Querfrontdemo „Nein zu Krieg und Hochrüstung! Ja zu Frieden und internationaler Solidarität!“ am 3.10. in Berlin positioniert sich jetzt auch Prominenz gegen die Putin-Propaganda: Jutta Ditfurth, Ulrich Schneider, Bert Hoppe, Schnappi von den antifaschistisches Echsen und mehrere Bundestagsabgeordnete aus der Progessiven Linken unterstützen Gegenaufruf des Landesverband Berlin-Brandenburg der Friedensgesellschaft – Vereinige Kriegsdienstgegnerinnen (DFG-VK), der zu einer eigenen Aktion mit symbolischen Leichensäcken an der russischen Botschaft aufruft. Toni Schmitz, Sprecherin der DFG-VK Berlin-Brandenburg, sagt: „Wir setzen gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Putin-Propaganda in der Friedensbewegung!“

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Berlin, 3.10.: Graffiti, Leichensäcke und Tod-Kostüme gegen den russischen Angriffskrieg

Offener Streit in der Friedensbewegung um das Verhältnis zu Russland. Der Landesverband Berlin-Brandenburg der altehrwürdigen Friedensgesellschaft DFG-VK schlägt öffentlich Alarm und will mit Leichensäcken, Tod-Kostümen und Graffiti vor der Russischen Botschaft gegen eine angebliche Friedens-Demo am 3.10. mit Sarah Wagenknecht, Ralf Stegner und Peter Gauweiler protestieren: „Das ist kein Pazifismus; das ist Putin-Propaganda!“ sagt Toni Schmitz, Sprecherin der DFG-VK Berlin-Brandenburg. „Wir stellen klar: „Die russische Regierung führt in der Ukraine immer noch einen mörderischen und verbrecherischen Angriffskrieg!“

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„Seit ihr völlig verrückt geworden?!!!!“ oder „von der CIA bezahlt?!!!!“

Am 3.10. trifft sich die Friedensbewegung zur „BUNDESWEITEN GROßDEMONSTRATION“ in Berlin. Wir protestieren unter dem Motto „Pazifismus statt Putin-Propaganda!“ dagegen. Dazu erreichen uns viele Zuschriften. Um zu zeigen, was sich die friedliche Friedensbewegung unter Streitkultur, Verhandlungen und Friedenslogik vorstellt, veröffentlichen wir hier die Highlights. Die Schreibenden sollen nicht erkennbar sein – die Personen selbst sind nicht wichtig. Wir wissen auch nicht, ob sie uns im Auftrag ihrer Gruppen (sofern zu einer Gruppe zugehörig) angeschrieben haben. Offenbar wollen sie aber an der politischen Debatte in der Friedensbewegung teilnehmen. Darauf lassen wir uns ein. Wichtig, weil exemplarisch, erscheinen uns die typischen Denk- und Argumentationsmuster in der Friedensbewegung, die wir der interessierten Öffentlichkeit nicht vorenthalten wollen – weil diese Debatte eine Öffentlichkeit verdient. Wir ergänzen die dokumentierten Mails mit unseren Kommentaren.

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34. Strausberger Friedensfest : Ein Kurzbericht

Am 7. September haben wir das traditionelle Strausberger Friedensfest besucht. Die Linke aus Strausberg hatte uns netterweise eingeladen. In diesem Jahr erstmals dabei: Die Antimilitaristische Aktion Berlin (amab) und die DFG-VK. Die meisten Festbesucher*innen interessierten sich besonders für das Bühnenprogramm und den Promi-Talk mit den Themen Landtagswahl, Friedenspolitik und – unvermeidlich – Frau Wagenknecht. Doch auch wir führten viele interessante Gespräche am Infostand.

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DFG-VK: Stellungnahme zur geplanten Demonstration am 3. Oktober 2024 in Berlin

Der Bundessprecher:innenkreis der DFG-VK hat beschlossen, die Mitglieder des Verbandes „nicht zu einer Demonstration mobilisieren, zu der Menschen vielleicht mit einem inhaltlich ganz anderen Aufruf mobilisiert wurden – und sie später doch als Gesamtmasse unter dem mangelhaften Hauptaufruf subsumiert werden.“ Denn: „Wir sind für politisch rechte Positionen nicht offen.“ Angesichts der vorbereitenden Online-Treffen sei man „fassungslos“ gewesen. „Es ist zu befürchten, dass sich politisch rechte Kreise sowie Anhängerinnen von Verschwörungsmythen von der Demonstration angezogen fühlen“. (..) Nichts könne „den großangelegten Angriff Russlands seit Februar 2022 (…) rechtfertigen. (..) Eine Demonstration, mit der für Frieden gestritten wird, muss alle Kriegstreiberinnen klar benennen und verurteilen – sonst sollte sie die Bezeichnung „Frieden“ nicht tragen dürfen.“

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Öffentlichkeit wirkt: Geheimdienst streicht Antimilitaristische Aktion Berlin aus Verfassungsschutzbericht

Warum beobachtet der Geheimdienst Menschen, die sich gegen Putin und seinen Krieg in der Ukraine engagieren? Das musste der Geheinmdienst dank Protest vor dem Abgeordnetenhaus und nervigen Fragen im Geheimdienstausschuss von Niklas Schrader (Linke) und June Tomiak (Grüne) immer wieder erklären: Das war dem Geheimdienst jetzt zu doof: Aus dem aktuell veröffentlichten „Verfassungsschutzbericht“ für das Jahr 2023 haben sie die Antimilitaristische Aktion Berlin einfach gestrichen. Dabei will die Gruppe am 3. Oktober gleich wieder Leichensäcke an der russischen Botschaft verteilen. „Gegen Geheimdienste gib es ein einfaches Mittel: Öffentlichkeit!“ so Jan Hansen, Sprecher:in der Gruppe. „Hoffentlich hat Geheimdienstboss Fischer jetzt Zeit, mal endlich nach Nazipreppern in den eigenen Reihen zu suchen.“

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„Pazifismus statt Putin-Propaganda!“ Aktionsaufruf 3.10.2024

Wir lehnen alle Kriege ab, auch russische! Deshalb ist es für uns unerträglich, wie die Initiative „Nie wieder Krieg!“ die Friedensbewegung für Putin-Propaganda instrumentalisiert. Statt bei der Demonstration am 3.10. in Berlin mit dem sperrigen Titel „Nein zu Krieg und Hochrüstung! Ja zu Frieden und internationaler Solidarität“ mitzumarschieren, rufen wir zu dezentralen Aktionen am 2.10. (internationaler Tag der Gewaltfreiheit) und am 3.10. auf. Zum Beispiel mit selbst gebastelten Leichensäcken vor Orten mit Bezug zur russischen Regierung wollen wir zeigen, wo die Kriegsursache sitzt und wer den Krieg sofort beenden könnte: Moskau!

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Do. 26.9. Online-Training: Medienarbeit – Oder: Wie bekomme ich meine Leichensäcke in die Zeitung? 19h

Mit „Pazifismus statt Putin-Propaganda!“ setzen wir einen Kontrapunkt zur BUNDESWEITEN Friedensschwurbel-Demo am 3.10. in Berlin (hier ist unser Aktionsvorschlag „Leichensäcke vor der russischen Botschaft“). Und damit das dann auch wahrgenommen wird, machen wir ein Medien-Training zu Pressearbeit. Dieses Training richtet sich an Menschen aus der Friedensbewegung, die auch keinen Bock auf Putin-Propaganda und rechte Querfront haben. Und sich mit einer Aktion am 2.10. oder 3.10. an „Pazifismus statt Putin-Propaganda!“ beteiligen wollen. Wir reden über deine Aktionsidee, redigieren deine Pressemitteilung und üben das Telefonieren mit den Telefontürsteher:innen der Medien.

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